Hohe Pokalniederlage gegen Alzenau – Lehrstunde für junge Viktoria-Truppe

 
Mit sieben Gegentoren verabschiedet sich der FC Viktoria bereits nach der ersten Runde aus dem Hessenpokal. Gegen den Hessenligisten und Meisterschaftsfavoriten Bayern Alzenau war die junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren in vielen Belangen unterlegen.
 
Bereits nach drei Minuten ging der Gast durch Elias Niesigk in Führung, als die Hinermannschaft des FC Viktoria den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone befördern konnte und Niesigk per Kopf zur 1:0-Führung traf.
 
In der 10. Spielminute rettete Dennis Weinreich auf der Linie nach einem Schuss aus kurzer Distanz von Can Özer.
 
Die erste wirkliche Chance für die Viktoria bot sich nach 17 Minuten als nach einer Freistoßkombination ein Schuss von Neuzugang Elias Benhima zu lasch auf Alzenaus Schlussmann Patrick Rühl geschossen wurde, der den Ball problemlos abgreifen konnte.
 
In der Folge erarbeitete sich der FCV einige Kombinationen, war aber im Abschluss nicht zielstrebig genug.
 
Das 2:0 für Alzenau fiel in der 26. Spielminute als Christopher Krause nach einem Chip-Ball von Özer aus kurzer Distanz rechts neben Weinreich ins Toreck einschob. Ein Freistoß von Tarik Sejdovic in der 31. Minute ging nur knapp am Tor vorbei. kurz vor der Halbzeit wurde ein Schuss auf das leere Viktoria-Tor von André Schneider in letzter Sekunde geblockt.
Zwei Minuten später kandete ein Distanzschuss von Marcel Wilke an der Latte des Urberacher Gehäuses.
 
Nach einem nicht geahndeten Foulspiel an Giuseppe Serra und dem anschließenden Konterlauf erhöhte Alzenau nach einer Stunde auf 3:0 durch Niesigk (60.).
 
Mehrere Male wurde nun Dennis Weinreich geprüft, der eine Vielzahl von Chancen entschärfte.
 
Ab der 78. Minute brachen dann alle Dämme beim FCV. Zunächst erhöhte Keanu Hagley nach einem Konter auf 4:0. Kristijan Bejic traf vier Minuten später nur den Pfosten. Ein weiterer Konter in der 85. Minute führte zum 5:0 durch Aret Demir. Nur eine Minute später das 6:0 durch Patrick Kalata nach einem Abspielfehler in der Hintermannschaft des FCV. Der sehenswerteste Treffer führte dann zum 7:0-Endstand als Can Özer kurz hinter der Mittellinie den weit vor dem Tor stehenden Weinreich mit einem Distanzschuss überwand (88.).
 
„Wir haben heute nicht einen einzigen gefährlichen Schuss auf das Tor der Gäste abgeben können. Im Offensivspiel haben wir zu ungenau agiert und sind mehrere Male ins offene Messer gelaufen. Die Konzentration liegt jetzt voll und ganz auf der Verbandsliga – hier müssen wir bestehen“, so das Fazit von Peter Zimmerer, Präsidiumsmitglied Sport.
 
Tore
0:1 3. Elias Niesigk
0:2 26. Christopher Krause
0:3 60. Elias Niesigk
0:4 78. Keanu Hagley
0:5 85. Aret Demir
0:6 86. Patrick Kalata
0:7 88. Can Özer
 
FC Viktoria
Weinreich – Scheel, Schneider, Gecili, Niegisch – Serra (66. Yildirim), Porporis, Benhima, Pyeonghwa (45. Toprak), Czerwinski (45. Kresovic) – Kalzu
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