Derby im Nachbarort – „Ein Sieg muss her!“

Vor dem morgigen Rödermark-Derby bei der Turnerschaft Ober-Roden steht der FC Viktoria weiterhin mit dem Rücken zur Wand. Seit sechs Spielen steckt der FC Viktoria in der Abstiegszone fest und belegt den vorletzten Platz mit sechs Punkten.
 
Dass die Mannschaft über mehr Qualität verfügt als der aktuelle Tabellenplatz aussagt, hebt Trainer Jochen Dewitz nochmals hervor.
 
„Wir haben uns durch die hergeschenkten Punkte in Bensheim, Frankfurt und zuletzt gegen den FC Hanau in eine unnötige Lage gebracht. Das Wissen alleine, dass wir eine bessere Qualität haben, als der Tabellenplatz aktuell ausdrückt bringt uns nicht weiter. Auch das Lob der gegnerischen Trainer nicht. Wir müssen aufhören Geschenke zu verteilen und die vorgegebene Marschroute über die gesamte Spieldauer beibehalten. Dann werden wir auch in den nächsten zwei bis drei Wochen in der Tabelle nach oben klettern. Die TS hat einen recht guten Start hingelegt, was der jungen truppe ein gewisses Selbstvertrauen gegeben hat. Mit Daniel Nister haben sie auch einen Trainer, der sehr zeitintensiv mit den Jungs arbeitet und ihnen auch eine Spielphilosophie vermittelt. Das machen sie gut im Nachbarort. Es werden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Drücken wir dem Spiel unseren Stempel auf und nutzen wir unsere Vorteile aus, werden wir auch als Sieger den Platz verlassen. Und das muss diesmal bis zum Schlusspfiff passieren und nicht nur 55 Minunten,“ so der Cheftrainer am heutigen Vormittag.
 
TS-Coach Nister erwartet ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen. „Das Derby in der Meisterschaft hat immer einen anderen Charakter und die Viktoria befindet sich mit Sicherheit hinter den eigenen Erwartungen. Wir gehen trotzdem nicht als Favorit in die Partie. Ich erwarte eine Begegnung auf Augenhöhe.“
 
Beim letzten Aufeinandertreffer im Juli diesen Jahres in der 1. Runde des Dieburger Kreispokals ging die TSO mit einem 2:0-Sieg als Sieger vom Platz. Auch in den letzten Elf Partien behielt die TS größtenteils die Oberhand. Sechsmal gingen die Ober-Röder als Sieger vom Platz, zweimal war der FCV erfolgreich und dreimal trennte man sich unentschieden.
 
Krankheitsbedingt sind die Einsätze von Ferhat Gecili und Yassin Sariano fraglich. Umut Toprak, der in der letzten Spielzeit noch das Trikot der Turnerschaft trug, ist wieder fit und stellt somit für Jochen Dewitz eine Alternative dar.
 
„Das Umfeld erwartet von einem Hessenliga-Absteiger definitiv mehr und man verspürt einen gewissen Druck. Für uns war es aber erstmal wichtig, dass wir die Negativserie stoppen und sich die Jungs nicht ans Verlieren gewöhnen. Der Turnaround im Sinne einer positiven Serie ist uns bislang leider nicht gelungen. Auch in der Verbandsliga muss man hart um die Punkte kämpfen. Ganz klar ist, dass im Derby ein Sieg her muss. Mit einer geschlossenen Team-Leistung über die gesamten 90 Minuten bin ich mir auch sicher, dass das gelingt“, gibt sich Co-Trainer Marco Saul zuversichtlich.
 
Auf geht’s Jungs – holt euch den Derby-Sieg !!!
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