Siegesserie der U21 gerissen – Viktoria unterliegt fußballerisch und verbal

Nach sechs Siegen in Folge musste die U21 der Viktoria im Spiel bei Germania Babenhausen eine schmerzliche 1:4-Niederlage in Kauf nehmen.

Die Partie begann mit einem offenen Schlagabtausch zweier technisch stark agierender Teams mit leichten Vorteilen für die Viktoria.

Nachdem Saeed Yaghootpoor im Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied Schiedsrichter Blitz auf Strafstoß, den Fouad Haddad sicher verwandelte (16.). Danach lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen. Alle Angriffsbemühungen wurden durch die stabil agierende Hintermannschaft des FC Viktoria vereitelt. Aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich in der 38. Spielminute durch Adnon Jakaj nachdem die Zentrumspieler des FC Viktoria keinen Zugriff bekamen und zu naiv verteidigten.

In der zweiten Hälfte verteile die Viktoria weitere Geschenke. Wieder Jakaj sorgte mit einem Doppelschlag für die Gastgeber für die Entscheidung in der 57. und 61. Minute. Den Schlusspunkt setzte Abdluab Seyrek in der 84. Minute mit dem 4:1-Endstand für die am Ende fußballerisch überlegenen Gastgeber.

„Bitter ist diese Niederlage aufgrund der Tatsache, dass keines der Gegentore besonders schön herausgespielt war und wir insgesamt vier Geschenke verteilt haben. Am Ende war uns der Gegner dann mental und verbal deutlich überlegen. Ich muss die Mannschaft aber sehr deutlich loben. Bei aller Leidenschaft des Gegners hat sie einen kühlen Kopf behalten und ist sämtlichen Provokationen aus dem Weg gegangen. Jetzt ist ein Sieg gegen Münster am Samstag wieder Plficht“, so Thomas Weiland, der Trainer Max Steiger vertrat.

 

Tore

0:1 16. Fouad Haddad, Foulelfmeter

1:1 38. Jakaj, Adnon

2:1 57. Jakaj, Adnon

3:1 61. Jakaj, Adnon

4:1 84. Seyrek, Abdulab

 

FC Viktoria U21

Mickler – Hoch, Petzold, Weiland, Jost – Haddad, Ravensberger, Yaghootpoor, Benaaid, Sutic – De Bernardo (46. Spanheimer)

Viktoria unterliegt nach Derbysieg – „Haben das Spiel nicht aufgezogen“

Nach dem knappen Derbysieg gegen die TS Ober-Roden konnte der FC Viktoria gegen den Hanauer Sport Club 1960  keine Siegesserie starten und unterlag mit 2:4 Toren der Mannschaft aus der Grimmstadt.
 
Bereits nach fünf Minuten traf der Ex-Urberacher Benjamin Braus zur 1:0-Führung für die Gäste. Zehn Minuten später konnte Patryk Czerwinski für die Viktoria ausgleichen. Travis Parker stelle den alten Abstand per Foulelfmeter in der 23. Minute wieder her. Sechs Minuten später erhöhte Kaan Köksal auf 1:3 (29.). kurz vor der Pause brachte wieder Czerwinski die Hausheren nach einem Foulelfmeter auf 2:3 heran (45.).
 
Die zweite Hälfte begann mit einem offenen Schlagabtausch, den Hanau besser nutzte und durch Semih Aydiek das 4:2 in der 63. Spielminute erzielte.
 
„Wir haben heute leider nicht in unser Spiel gefunden und waren nach vorne hin nicht durchschlagskräftig genug. Es war ein offener Schlagabtausch und Hanau hat es clever ausgespielt“, so Co-Trainer Marco Saul nach dem Schlusspfiff.
„Die nötige Frische um das Spiel zu bestimmen und, dass Körper und Geist bereit waren um die nötigen Zweikämpfe zu gewinnen hat uns definitiv gefehlt und das hatte uns Hanau durch ihr spielfreies Wochenende voraus. Als Team haben wir zu wenig gegen den Ball gearbeitet. Die Chancen die wir uns erarbeitet haben, haben wir bis auf Patty kläglich vergeben. Dann verliert man solch wichtige Spiele und muss dem Gegner gratulieren, die verdienten drei Punkte mit nach Hanau zu nehmen“, so das Fazit von Jochen Dewitz.
 
FC Viktoria
Schickedanz – Schneider (85. A. Hamed), Toprak, Scheel, Makengo, Purcell, Sariano (71. Alempic), Yildirim, Czerwinski, Niegisch, Kalzu (71. Benhima)
 
Tore
0:1 5. Benjamin Braus
1:1 15. Patryk Czerwinski
1:2 23. Travis Parker, Foulelfmeter
1:3 29. Kaan Köksal
2:3 45. Patryk Czerwinski
2:4 63. Semih Aydiek

U19 im Pokalfinale

Im Halbfinale des Kreispokals schien die Favoritenrolle klar verteilt. Mit der JSG Ueb/Georg/Otzb war ein Gruppenligist beim Kreisligisten zu Gast. Von einem Klassenunterschied war jedoch von Beginn an nichts zu erkennen. Beide Teams spielten mit vollem Einsatz und waren taktisch hervorragend eingestellt. So waren Torchancen absolute Mangelware. Jedoch entwickelte sich ein durchaus sehenswertes Spiel, in welchem das Mittelfeld dominierte. Auch ohne überhartes Einsteigen hatte die Partie durchaus rassige Szenen, die den Trainern an der Außenlinie alle Nerven abverlangten.

Die Offensivkräfte beider Teams hatten es extrem schwer gegen sehr diszipliniert agierende Abwehrreihen. Ein irregulärer Treffer nach Abseitsstellung für Urberach und ein Linienroller nach Pfostenschuss für die Gäste waren die besten Offensivaktionen. So endete die reguläre Spielzeit ohne Treffer.

In der fälligen Verlängerung überschlugen sich dann die Ereignisse. Durch den Kraftverlust schlichen sich erste leichte Fehler in der Defensive ein. Diese wurden gnadenlos bestraft. Nach einem gut getretenen Freistoß aus dem Halbfeld reagierte Paul Moser am schnellsten und köpfte zum 1:0 ein. Zwei Minuten nach Anpfiff zur zweiten Hälfte der Verlängerung schien nach einem Traumtor von Alessio Spina das Spiel entschieden. Das Team der JSG steckte jedoch nicht auf und kämpfte sich mit zwei schönen Toren zurück auf den Weg ins Finale.

Das Spiel musste also vom Punkt aus entschieden werden. Hier hatten die Hausherren die besseren Nerven und setzten sich mit 4:3 durch. Der Rest war grenzenloser Jubel und ein zu Recht sehr stolzer Trainer.

Jetzt können sich die Blau – Weißen zurück lehnen und zusehen, ob die Kickers aus Hergershausen oder der SV Münster im Finale warten.

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U17 qualifiziert sich für die Kreisliga mit Kantersieg

Im letzten Qualifikationsspiel gastierte die U17 bei Viktoria Schaafheim. Vor dem Spiel war die Qualifikation für die Kreisliga zum Greifen nah, aber ein Sieg war Pflicht.

Gleich nach dem Anpfiff drückten die Urberacher den Gegner zwar in die eigene Hälfte zurück, es gelang aber nicht, ihn richtig unter Druck zu setzen und Torchancen zu kreieren. In der ersten Viertelstunde entwickelte sich ein zähes und enges Spiel und den Blauweißen gelang es nicht das Spiel in die Breite zu ziehen. Erst nach fast 20 Minuten der ersten Halbzeit war der Druck für die Gegner doch zu groß und durch individuelle Klasse fiel das langersehnte Tor zum 0:1. Der Bann war jetzt gebrochen und in den restlichen 20 Minuten vor der Halbzeit gelang es der Viktoria das Ergebnis auf 0:4 hochzuschrauben. Chancen für die Gegner in der ersten Halbzeit waren Fehlanzeige.

In der zweiten Halbzeit kollabierte der Gegner dann komplett und die Viktoria konnte nach Belieben das Spiel kontrollieren und weitere neun Tore schießen. In der zweiten Halbzeit ließ aber auch die Konzentration bei der Viktoria merklich nach, ansonsten wäre das Ergebnis noch um einige Tore höher ausgefallen. In der zweiten Halbzeit hatte der Torman der Viktoria nur acht Ballkontakte, was jedoch alles Rückpässe von eigenen Mitspielern waren.

Die Viktoria gewann hochverdient mit 0:13 und hat sich als Tabellenzweiter für die Kreisliga qualifiziert.

Torschützen:
0:1/0:12 John Kappeser
0:2 Tarek Zukorljic
0:3/0:11 Yves Hock
0:4 Umut Can Ötztürk
0:5/0:13 Silas Schirmer
0:6 Jan Chantre
0:7/0:8 Bilal Dahman
0:9 Jan Höpker
0:10 Niemed Demir

Handelfmeter entscheidet Rödermark-Derby

Mit einem 1:0-Sieg bezwingt der FC Viktoria die Turnerschaft Ober-Roden im Rödermark-Derby und verschafft sich eine gute Ausgangslage um den Tabellenkeller so schnell wie möglich wieder zu verlassen.
 
Die Begegnugn nahm langsam Fahrt auf und die Anfangsphase war auf beiden Seiten von einem vorsichtigen Heranstasten geprägt. Auf Seiten der TS hatte Jannik Zeise nach drei Minuten die erste Chance auf dem Fuß, Julian Purcell dann für die Viktoria nach ca. 20 Minuten. Kurz vor der Pause kam es dann zur entscheidenden Situation im Strafraum der TS. TS-Spieler Pauk Wolf sprang der Ball an die Hand und Schiedsrichter Euchler entschied auf Strafstoß, den Patry Czerwinski sicher verwandelte.
 
Nach der Pause kam der FCV besser ins spiel als die TSO. Tom Niegisch setzte den Ball über das Tor und ein Kopfball von Julian Purcell flog nur an die Querlatte Erst gegen Ende der Partie kam die Turnerschaft einigermaßen gefährlich vor das Tor der Viktorianer. Die größte Chance hatte Cengiz Veisoglu, der aber vergab. Einen Konter kurz vor Ende der Partie konnte Czerwinski nicht zur höheren Führung nutzen.
 
„Wir sind überglücklich ein weiteres Derby in dieser Saison gewinnen zu können. Das sollte aber nur eine kurze Momentaufnahme sein, weil wir uns voll auf die Partie am Dienstag gegen den Hanauer Sport Club 1960 e.V. konzentrieren müssen“, so Trainer Jochen Dewitz nach dem Derbysieg.
 
FC Viktoria
Schickedanz, Schneider, Toprak, Serra, Yildirim, Kalzu (70. Benhima), Czerwinski, Niegisch (88. Hamed), Scheel, Mokhtari (46. Alempic), Purcell
 
Tore
0:1 45. Patryk Czerwinski (Handelfmeter)
 
Foto www.kick-dieburg.de