Yassin Sariano wechselt an die Mainspitze

Mit sofortiger Wirkung wechselt der 21jährige zum Darmstädter Kreisoberligisten Dersim Rüsselsheim.

Sariano kam zur aktuellen Saison vom Mitte-Verbandsligisten DJK Flörsheim zum FC Viktoria und bestritt zwischen August und Oktober acht Partien, in denen er ein Tor erzielte.

Lieber Yassin, wir wünschen dir alles Gute für deine fußballerische Zukunft.

„Bin überzeugt, dass die Mannschaft die Klasse hält“

Dem Online-Portal FuPa Dieburg gab unser neuer Trainer Lars Schmidt ein ausführliches Interview über die Weichenstellung für 2018.

Wie Lars die Situation einschätzt lest ihr hier:

Ende November haben Sie sich für ein Engagement beim FC Viktoria Urberach entschlossen. Hatten Sie in der Zwischenzeit schon die Gelegenheit sich im neuen Umfeld einzuleben?

„Es wird so sein, dass ich erst zum neuen Jahr ins Geschehen mit einsteigen werde. Der offizielle Trainingsbeginn ist am 15. Januar. Ich habe aber schon das ein oder andere Gespräch mit Spielern geführt, um so schon jetzt ein paar Eindrücke zu gewinnen. Letztendlich aber geht es erst Mitte Januar so richtig los.“

Wie kam der Kontakt zur Viktoria Urberach zustande?

„Der Kontakt kam durch Peter Zimmerer, der bei der Viktoria für den Bereich Sport verantwortlich ist zustande. Wir kennen uns schon seit einiger Zeit. Er hatte mich einmal darauf angesprochen, ob ich mir denn diese Aufgabe vorstellen könnte. Für mich war es zunächst wichtig einen Verein aus dem Raum Darmstadt-Dieburg zu übernehmen. Die Vikotria selbst hat in der Vergangenheit auch schon in der Oberliga gespielt und ich kenne die handelnden Personen. Dementsprechend habe ich zugesagt.“

Die sportliche Situation der Viktoria ist zur Zeit kritisch. Aktuell steht man als Absteiger aus der Hessenliga nun auch in der Verbandsliga Süd mit dem Rücken zur Wand. An welchen Schrauben wollen Sie drehen, um die aktuelle Lage zu verbessern?

„Ich kenne die Mannschaft noch aus der Oberliga. Diese ist inzwischen natürlich nicht mehr identisch mit dem jetzigen Team. Ich habe die Mannschaft in der aktuellen Saison schon zweimal spielen sehen. Da gab es gerade nach Vorne in der Offensive sehr gute Ansätze. Im Defensivverhalten haben wir noch ein paar Probleme. Die Position in der zentralen Abwehrreihe müssen wir nach Möglichkeit in der Winterpause nachbessern. Im Detail wird das so aussehen, dass wir daran arbeiten werden eine stabilere Grundordnung zu bekommen und das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft überarbeiten.“

Sie sprachen beim Thema Neuzugänge das Abwehrzentrum an. Gibt es noch irgendwelche Positionen bei denen Sie Handlungsbedarf sehen?

„Ansonsten bin ich davon überzeugt, dass die Mannschaft die Klasse hält. Das Personal, welches uns aktuell zu Verfügung steht, ist ausreichend. Wie bereits erwähnt, wollen wir in der Abwehr nochmal tätig werden. Es geht nicht darum irgendwelche Spieler zu verpflichten, nur damit man sagen kann man habe etwas gemacht. Viel mehr geht es darum qualitativ Spieler dazu zu gewinnen, die sich auch in das Mannschaftsklima einfügen können. Denn das Innenleben der Mannschaft ist voll in Takt.“

Fangen die Spieler unter Ihnen jetzt noch einmal bei Null an?

„Nein, es fangen nicht alle bei Null an. Klar, es ist jetzt einen neue Situation für alle. Die Spieler müssen mich erst kennenlernen und ich die Mannschaft, aber wir werden das Ganze Konstrukt nicht total neu durchmischen und beginnen alles in Frage zu stellen. Wir haben in der Liga auch noch drei Spiele in der Hinterhand, um zu Punkten. Selbstverständlich ist es eine gefährliche Lage. Sich jetzt einfach auf diese drei Spiele zu verlassen wäre fahrlässig. Aber die Optionen bestehen in den kommenden Spielen und wir wollen zusehen schon in diesen Spielen den ein oder anderen Sieg einzufahren.“

Wie sieht Ihre persönliche Zielsetzung für die Rückrunde aus?

„Einfach mit der Mannschaft über dem Strich landen. Der Fußball soll allen Beteiligten auch noch weiterhin Spaß bereiten. Es wird darum gehen einen gut geführten Verein in der Verbandsliga Süd zu halten. Mit einer guten Grundeinstellung und nicht verkrampft werden wir dieses Ziel angehen.“

Haben Sie die Viktoria in der Vergangenheit schon länger im Blick gehabt?

„Nein, tatsächlich hatte ich die Viktoria noch nicht lange auf dem Radar. Zumal Sie auch einen guten Trainer hatten. Diesbezüglich habe ich mich nicht intensiv mit dem Verein auseinandergesetzt. Das Engagement hat sich dann eben relativ kurzfristig ergeben. Und wie schon angesprochen sind die räumliche Nähe und die Strukturen des Vereins ausschlaggebend gewesen, um diese Aufgabe anzugehen.“

Bringen Sie einen eigenen Trainerstab mit oder werden Sie mit dem vorhandenen Personal arbeiten?

„Ich werde lediglich einen eigenen Co-Trainer mitbringen. Der Torwarttrainer wird bleiben und auch ansonsten sind im Trainerteam keine weiteren Veränderungen vorgesehen.“

Planen Sie in Urberach ein längerfristiges Engagement?

„Zunächst einmal wollen wir in der Verbandsliga bleiben. Dieses Ziel ist abhängig davon, um im Anschluss über eine mögliche weitere Zusammenarbeit zu reden. Grundvoraussetzung ist jetzt aber zunächt einmal die Klasse zu halten.“

Also schauen Sie aktuell noch gar nicht bis über den Sommer hinaus?

„Es geht dabei nicht nur um meine Person. Der Verein selbst wird sich nach der Saison, unabhängig von der Klassenzugehörigkeit, zusammensetzen und schauen welche Veränderungen sie vornehmen werden. Man wird dann im Sommer ganz in Ruhe schauen, wie die Richtung des Vereins weitergehen soll.“

2017 nähert sich dem Ende. Wie sehen Ihre persönlichen und sportlichen Ziele für das Jahr 2018 aus?

„Wenn es so weiter geht wie bisher, wäre ich privat sehr zufrieden. Sportlich ist das Ganze jetzt eine neue Herausforderung für mich. Es ist auch eine neue Situation für mich gegen den Abstieg zu spielen und überhaupt, dass eine Mannschaft von mir in der Winterpause übernommen wird. Das ist bisher unüblich für mich gewesen aber auch sehr interessant. Da hoffe ich, dass wir die richtigen Hebel in Bewegung setzen, um sportlich erfolgreich zu sein.“

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Die Spielpläne des Traditionsturniers findet ihr ab sofort hier.

Erneute Absage gegen Bruchköbel

Die Nachholbegegnung am 3. Dezember gegen die SG Bruchköbel fällt erneut der aktuellen und erwarteten Wetterlage zum Opfer.

Über einen Nachholtermin informieren wir euch so schnell wie möglich.

Lars Schmidt übernimmt Traineramt beim FC Viktoria

Der 52-jährige war bis Ende der vergangenen Spielzeit beim ehemaligen Hessenligisten Sportfreunde Seligenstadt unter Vertrag.
Während seiner Profikarriere war er unter anderem für Kickers Offenbach, den Karlsruher SC sowie den 1. FSV Mainz 05 in insgesamt 392 Erst- und Zweitligaspielen aktiv.
Seine Trainerlaufbahn begann 2003 bei den Offenbacher Kickers. Weitere Stationen waren Kickers Obertshausen, Rot-Weiss Frankfurt sowie die TGMSV Jügesheim, mit der er in der Saison 2013/14 die Hessenmeisterschaft erreichte.
 
Peter Zimmerer, Präsidium Sport
„Mit Lars kommt ein sehr erfahrener Trainer zum FC Viktoria, der über umfangreiche Kontakte in der Region Rhein-Main-Südhessen verfügt. Personelle Verstärkungen in der Winterpause sind daher nicht ausgeschlossen.“
 
Wir wünschen Lars Schmidt einen guten Start beim FC Viktoria.
Die Vorbereitung auf die Restsaison startet am 15. Januar 2018.
Foto www.op-online.de

Herzensangelegenheit kombiniert mit Herzblut – Interview mit Jochen Dewitz und Marco Saul

Hallo Jochen, Hallo Marco,

vielen Dank, dass ihr euch noch einmal die Zeit für ein kurzes Interview mit uns nehmt.

Seit eurer Entscheidung den FC Viktoria zu verlassen sind nun ein paar Tage vergangen. Wie ist Eure Gefühlslage heute?

Dewitz
Einen Verein zu verlassen für den man übergreifend fast 9 Jahre tätig war, ist schon eine andere Hausnummer. Da steckt sehr viel Herzblut von Marco und mir drin.

Wir wussten beide, dass der Moment kommen wird. Verein und Trainerteam hatten zuletzt unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Zukunft, daher war das die richtige Konsequenz für beide Seiten.

Saul
Der FC Viktoria ist für mich nicht irgendein Verein. Daher war es keine einfache Entscheidung zu gehen. Aber wenn man sich auf einen Trainerjob einlässt, ist es ein einkalkuliertes Risiko, dass es irgendwann zu einer Trennung vom Verein kommen kann. Wenn über entscheidende Sachverhalte keine Einigkeit mehr erzielt werden kann, dann ist es Zeit getrennte Wege zu gehen.

 

Was bleibt Euch von der Zeit bei der Viktoria besonders in Erinnerung?

Dewitz
Die Jahre als Spieler waren, wie die Zeit für mich bei der Germania Pfungstadt, mit sehr vielen tollen Ereignissen gesegnet. Es war eine tolle Zeit und ich bin froh noch zu dieser Zeit aktiv gewesen zu sein.

Die Zeit als U19-Trainer habe ich sehr genossen. Ich habe zu dieser Zeit meine B-Trainerlizenz gemacht und konnte mit meiner Regionalliga-Erfahrung den jungen Spielern einiges vermitteln.

Der Wechsel in den Seniorenbereich kam für mich etwas zu früh und auf Drängen der Verantwortlichen habe ich dann das Herz entscheiden lassen und habe das Traineramt mit einem mulmigen Gefühl übernommen.

Es war eine sehr herausfordernde Aufgabe, welche aber zu jeder Zeit Spaß gemacht hat, da wir als Team Stück für Stück enger zusammen gerückt sind. Besonders schön fand ich das kennen lernen der Trainerkollegen, besonders zu Danyiel Cimen und Suat Türker Pflege ich seither einen engeren Kontakt.

Saul
Als Spieler durfte ich in meiner Zeit bei der Viktoria einige Highlights miterleben. Als Co-Trainer der Verbandsligamannschaft konnte ich wichtige Erfahrungen sammeln. In der Hessenliga sind Spiele in großen Stadien wie Baunatal und Fulda oder auch Spiele gegen gestandene Trainergrößen wie etwa Rudi Bommer schon etwas Besonderes.

 

Wie seht ihr eure sportliche Zukunft? 

Dewitz
Ich habe für die nächste Lizenzstufe alle Vorbereitungen getroffen. Ob ich diese jetzt direkt angehe oder erst mal eine Pause einlege, entscheide ich jetzt im Urlaub. Eine neue Tätigkeit, kann ich mir sofort nicht vorstellen, wie das nach zwei Wochen Urlaub aussieht, weiß ich nicht. Wenn Anfragen kommen, werde ich mich damit beschäftigen. Ganz sicher müssen dann jedoch die Rahmenbedingungen in allen Bereichen passen.

Saul
Ich möchte auf jeden Fall im Trainergeschäft bleiben. Ich habe im letzten Jahr meine B-lizenz gemacht und möchte vorzugsweise wieder als Cheftrainer arbeiten. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich aber auch nicht ausschließen, dass ich gemeinsam mit Jochen eine neue Aufgabe übernehme. Jetzt steht zunächst Kraft tanken und etwas mehr Zeit mit der Familie auf dem Programm.

 

Ein paar abschließende Worte … 

Dewitz
Danke an die Jungs. Es war eine schwierige Zeit und sie haben mitgezogen und einen starken Charakter bewiesen !

Bei Marco möchte ich mich besonders bedanken, er hat sich sehr intensiv in seine Aufgaben eingearbeitet und sehr Gutes mit eingebracht und der zeitliche Aufwand den er betrieben hat, war viel mehr als je zuvor geplant.

Saul
Bei der Mannschaft und bei Jochen möchte ich mich für die vertrauensvolle und tolle Zusammenarbeit bedanken. Es hat mir jederzeit sehr viel Spaß gemacht, Jungs.

++ SPIELABSAGE ++ SPIELABSAGE ++

Die Partien der U23 gegen den SV Reinheim sowie der U21 gegen den SV Hering II wurden wetter- und platzbedingt abgesagt.

Die Nachholtermine geben wir euch in den nächsten Tagen bekannt.

Trainerteam Dewitz/Saul und Viktoria Urberach beenden Zusammenarbeit

Mit großem Bedauern teilt die Sportliche Leitung des FC Viktoria mit, dass Jochen Dewitz und Marco Saul seit dem heutigen Tag nicht mehr als Trainerteam der Verbandsligamannschaft fungieren.
Ausschlaggebend für die Beendigung der Zusammenarbeit sind unterschiedliche Auffassungen  hinsichtlich der zukünftigen sportlichen Ausrichtung.

Jochen Dewitz übernahm das Traineramt beim FC Viktoria zur Hessenliga-Saison 2016/17. Bereits im Sommer 2013 fand er den Weg zurück zur Viktoria und übernahm die U19. Als Spieler war er von 2004 bis 2008 am Ball und hatte maßgeblichen Erfolg an zwei Aufstiegen unter anderem als Spielertrainer.

Marco Saul trug In der Saison 2002/03 erstmals das blauweiße Jersey nachdem er vom Ortsrivalen Germania Ober-Roden zum FC Viktoria kam. Außerdem trug er zwischen 2003 und 2007 vier Jahre die Kapitänsbinde des FCV. In der Saison 2008/09 übernahm er als hauptverantwortlicher Trainer die 2. Herrenmannschaft der Viktoria, mit der er in der gleichen Spielzeit die Meisterschaft in der A-Liga Dieburg und den Aufstieg zur Kreisoberliga Dieburg/Odenwald erreichte. Nach Trainerstationen beim FSV Spachbrücken und FV Eppertshausen war Saul seit er seit Sommer 2015 wieder für den FC Viktoria aktiv und unterstütze Jochen Dewitz als Assistenztrainer ab der Saison 2016/17

Die Sportliche Leitung des FC Viktoria arbeitet derzeit an der Verpflichtung eines Nachfolgers. Die Trainingseinheiten  der kommenden Wochen werden vom ehemaligen Bundesliga-Profi Youssef Mokhtari geleitet.

Wir wünschen Jochen Dewitz und Marco Saul alles Gute für ihre private und fußballerische Zukunft und danken ihnen zutiefst für ihr Engagement in den vergangenen Jahren.