Letzten Sonntag war unsere Viktoria zu Gast bei der SG Rimhorn/Neustadt. Wieder einmal war der Kader sehr knapp bestückt und mit vielen angeschlagenen Spielern gespickt.
Gleich zu Beginn, nachdem Dennis Ankenbrand bereits in der ersten Spielminute am gegnerischen Schlussmann scheiterte war jedoch klar, dass die Blau-Weißen keine Ausrede akzeptieren würden, am Breuberg keine drei Punkte zu holen.
Kurz darauf war es Julius Günther, der den Ball nach vorne trieb und Paul Moser in der Spitze fand. Dieser umkurvte die Innenverteidigung der Gastgeber und traf sicher zum 0:1.
In der 19. Minute nutzen die Gäste eine Vorteilssituation aus und konterten die SG über Dennis Ankenbrand aus, der Julius Müller auf links in den Lauf brachte. Julius Müller zog nach innen und schloss elegant ins lange Eck ab.
Mit dem 0:2 ging es in die Pause nachdem unser Kapitän Dennis Ankenbrand kurz vor Pausenpfiff einen heftigen Gesichtstreffer erlitt und ausgewechselt werden musste. Der eingewechselte Alisan Bayraktaroglu spielte fortan neben seinem Bruder Baris auf der 6.
Wieder in der 3. Minute nach Anpfiff war Paul Moser erneut erfolgreich. Es war ein Freistoß von Julius Müller, der vom Pfosten an den Torhüter prallte und dann vor den Füßen des Doppelpackers landete.
In der 52. Minute traf Julius Müller dann nicht den Pfosten sondern direkt das linke Eck und ließ dem Torwart keine Chance auf eine Parade.
Aber Viktorias bester Torschütze hatte immer noch nicht genug. In der 87. Minute rutschte ein Abschlag von Alex Kasmiris auf Julius Müller durch und wurde per Lupfer über den Keeper vollendet.
Insgesamt war es eine äußerst konzentrierte und rigorose Abwehrleistung rund um das Geburtstagskind Dominik Wolf. Sogar Phillip Vera Martin, der kurz zuvor noch 90 Minuten bei der 2. Mannschaft im Tor stand, kämpfte 15 Minuten mit dem Rest der Truppe gegen die Hitze an.
Ein tolle geschlossene Mannschaftsleistung, die unser Blau-Weißer Glücksverein hier zeigte. Nächstes Wochenende geht es dann um 15 Uhr im Orwischer Waldstadion gegen den Tabellenführer aus Höchst ran.

